Responsible Gaming

Responsible Gaming
 

Verantwortungsvoller Umgang mit dem Spiel

Glücksspiel und Wetten, die in der Öffentlichkeit angeboten werden, sind als reglementiertes und faires Angebot ein spannendes Unterhaltungs- und Freizeitvergnügen.

Eine unkontrollierte Konsumation des Spielangebots kann unter Umständen dazu führen, unbeabsichtigt ein Suchtverhalten beim teilnehmenden Kunden auszulösen. Folglich kann dieses Verhalten zu zahlreichen Problemen führen, weshalb die Prämisse zu wahren ist, rechtzeitig vorzubeugen und somit die Freude und Anregung des Wettens sowie Spielens zu erhalten.


Suchtprävention

CASHPOINT nimmt bewusst die Herausforderung an, im Glücksspielsektor transparent zu agieren und sich verantwortungsvoll der Spielsuchtproblematik anzunehmen. Als eines der führenden Unternehmen im Geschäft des stationären und onlinebetriebenen Glücksspiels setzt CASHPOINT dabei auf die einzigartige Chance, verantwortungsvolles Handeln entlang der gesamten Angebotskette zu leben und daraus richtungsweisende Lösungen im Umgang mit Spielsucht zu entwickeln.

Das „Responsible Gaming“-Programm von CASHPOINT legt besonderen Wert auf die Früherkennung und Prävention von suchtauffälligem Verhalten und stellt dafür eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung, um diesen Herausforderungen jetzt und auch in der Zukunft gewachsen zu sein:

1.  Das Know-how über dieses sensible Thema ist eine essentielle Basis um der Problematik nachhaltig gewachsen zu sein. Regelmäßige Mitarbeiterschulungen im Bereich der Früherkennung und Prävention von Spielsucht basieren dabei auf der Grundlage von anerkannten Spielsuchtexperten.

2. CASHPOINT unterstützt die Eigenverantwortlichkeit der Kunden mit entsprechender Informationsbasis. Die Möglichkeit einer freiwilligen Selbstbeschränkung ist ohne Hürden im Rahmen des Registrierungsprozesses (prominent platziert auf der jeweiligen Plattform), als auch im eingeloggten Zustand im Kundenkonto gegeben. Das entsprechende Formular ist sowohl in jeder Spielstätte, als auch im Internet auf der Web-Plattform eingebettet. Darüber hinaus können Kunden präventiv eine Selbstsperrung ihres Kundenkontos initiieren um einer auffälligen Tendenz des verstärkten Spieldrangs eigenmächtig entgegenwirken zu können. CASHPOINT unterstützt diese Präventionsmaßnahmen, indem Kunden, die ein auffälliges pathologisches Spielmuster zeigen, gesperrt werden.

3.  Besondere Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa die personalisierte member.card oder die manuelle Überprüfung der einzelnen Kundendaten, stellen das Fernbleiben von Minderjährigen am Glücksspiel sicher.

4.  CASHPOINT stellt sicher, dass für Jugendliche unter 18 Jahren der Zutritt zu den stationären Spielbetrieben nicht gestattet wird und diese allgemein nicht die Möglichkeit haben, am Glücksspiel teilzunehmen.

5.  Freiwillige Selbstbeschränkung im Rahmen zur Bekenntnis zu Responsible Gaming ist gelebte  Philosophie bei CASHPOINT. Eine übermäßige Stimulation des Spielbedürfnisses durch Werbe- und Marketingaktivitäten wird bewusst vermieden.

6.  Kommunikationskanäle wie Newsletter, Mailings, etc. werden nicht dazu verwendet, um beim Kunden die Aktion auszulösen, über seine Verhältnisse in die Glücksspielangebote zu investieren.

7.  Als eine Weiterführung von Punkt 6 wird zusätzlich ausdrücklich vermieden, die Konsumation von Glücksspielen als eine Alternative zu Erwerbstätigkeit bzw. als eine Möglichkeit, Geld zu verdienen, weiter zu kommunizieren.

8.  Inhaltlich fokussieren die Werbebotschaften den Unterhaltungswert von Glücksspiel und geben keine unrealistischen Gewinnversprechen aus.

9.  CASHPOINT vermeidet bewusst Werbemaßnahmen mit Testimonials, die jugendliche Zielgruppen und Minderjährige ansprechen.

10. Um höchsten Spielerschutz zu gewährleisten, bietet CASHPOINT seinen Kunden das Mentor-Tool an. Das Programm hilft Kunden dabei, ihr Spielverhalten selbst zu analysieren und zu interpretieren. Gehen Sie zur Infoseite, um mehr über das Tool zu erfahren oder rufen Sie Mentor mit einem Klick auf den Button direkt auf. Bitte beachten Sie, dass Mentor nur auf der Desktop-Version verfügbar ist.


Beratungsstellen

Beratungsstellen sind für viele Menschen die erste Anlaufstelle um sich mit den Problemen des Glücksspiels auseinanderzusetzen. Aber auch Familienangehörige, Partner und Partnerinnen sowie Freunde, die bereits in diesem Bereich Erfahrung sammeln konnten, sind erste Ansprechpartner.

Die Leistungen und Angebote von Beratungsstellen können von Ort zu Ort unterschiedlich sein. CASHPOINT unterstützt seine Kunden bei der Suche und listet folgende Ansprechstationen auf:

Institut Glücksspiel & Abhängigkeit
Emil-Kofler-Gasse 2
5020 Salzburg
eMail: responsibility@game-over.at
Internet: www.game-over.at

Englischsprachige Beratung:

GAMCARE
Internet: www.gamcare.org.uk

Global Gambling Guidance Group
G4 Head office / Secretariat
P.O. Box 9150
1006 AD Amsterdam, The Netherlands
Telephone: +31 204124403, Fax +31 206896418
E-mail: info@gx4.com

Online-Beratung

Online-Beratung ist eine Form schriftlicher Beratung im Internet. Hierbei kann der Kunde den Zeitpunkt und die Häufigkeit der Kontakte selbst bestimmen. Die Beratung kann anonym erfolgen. Online-Beratung ist empfehlenswert, wenn schnell Hilfe benötigt wird.


Allgemeine Informationen zur Behandlung von Spielsucht

1. Kliniken

Die Behandlung von Glücksspielsüchtigen kann auch auf stationäre Basis in dafür vorgesehene Fachkliniken stattfinden. Abhängig vom Suchtbildmuster kommt dabei eine Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen oder eine psychosomatische Fachklinik in Frage. Beratungsstellen unterstützen bei der Suche nach einem geeigneten Therapieplatz und vor allem bei der Klärung der Kosten. CASHPOINT sieht sich auch hier als kompetenter Partner für Fragen und Informationen rund um Geldmanagement.

Die Dauer einer stationären Therapie bei Glücksspielsucht ist maßgeblich vom  persönlichem Therapieverlauf, dem Klinikkonzept und der Kostenzusage abhängig. Im Durchschnitt beträgt die Therapiedauer zwischen acht und zwölf Wochen. Personen die erwerbstätig sind, erhalten in der Regel für die Zeit der stationären Therapie Übergangsgeld, auch vergleichbar mit Krankengeld. Mit Hilfe und gezieltem Einsatz bewährter psychotherapeutischer Methoden, erlernen glücksspielsüchtige Menschen alternative Verhaltensweisen zu ihrem Glücksspielverhalten und hinterfragen bzw. beleuchten kritisch  die Ursachen und Folgen der Erkrankung. Ziel der Therapie ist es, am Ende eine gute Vorbereitung für die Phase nach dem Klinikaufenthalt zu schaffen. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Rückfallprophylaxe und die Anbindung an weiterführende Hilfen vor Ort wichtig. Die Auseinandersetzung mit Geld und Schulden, stellt ebenfalls einen Schwerpunkt in der stationären Therapie dar.


2. Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen stehen mittlerweile in vielen Städten und Orten für glücksspielsüchtige Menschen zur Verfügung. Die Teilnehmer treffen sich regelmäßig zu fest geplanten Terminen zum gemeinsamen Austausch über ihre Probleme und Erfahrungen beim Umgang mit Glücksspiel und auch mit der Sucht. Selbsthilfegruppen verfolgen dabei hauptsächlich den Ansatz, ohne professionelle Leitung stattzufinden. Dies übernehmen vorrangig Menschen in einer ehrenamtlichen Funktion. Die Teilnahme ist deshalb kostenlos und unverbindlich. Selbsthilfegruppen stellen somit eine wichtige und nicht mehr wegzudenkende Ergänzung und auch eine ernstzunehmende Erweiterung des Suchtkrankenhilfesystems dar.

Übergeordnetes Ziel der Selbsthilfegruppen für Glücksspielsüchtige ist, sich gegenseitig und nachhaltig in ein dauerhaft glücksspielabstinentes Leben zu führen bzw. den richtigen Umgang mit Glücksspielangeboten zu erlernen. Sich gegenseitig zu stärken und zu ermutigen sind dabei die Hauptschwerpunkte, auf die Selbsthilfegruppen aufbauen. Menschen, die erst am Anfang ihres Ausstiegs aus der Glücksspielsucht stehen, können durch den Austausch mit Menschen, die schon länger glücksspielabstinent leben, profitieren. Das Wissen darüber, dass man mit diesem Problem nicht alleine dasteht und klarkommen muss und es anderen genauso ergangen ist, ist für viele Menschen eine hilfreiche Erfahrung.


3. Schuldnerberatungsstelle

Die finanzielle Situation stellt bei Glücksspielsüchtigen oft eine existenzielle Bedrohung dar. Angehörige, Freunde, Partner und Partnerinnen sind dabei oft von den Spielschulden und deren Auswirkungen mitbetroffen. Schuldnerberatungsstellen helfen Ihnen konkret und vorwiegend kostenfrei, den Schuldenberg zu bearbeiten bzw. zu bewältigen und entwickeln mit allen Beteiligten realistische Zielsetzungen für dessen nachhaltigen Abbau.